Was muss bei der Gurtwahl und der Benutzung des Gurtes
beachtet werden?
Sehr oft ist die Sattelempfindlichkeit von Pferden in Wirklichkeit auf
eine Empfindlichkeit im Gurtbereich zurück zu führen.
Dies ist beim Sattel kaum zu unterscheiden.
Oberstes Gebot, wie
beim
Sattel, so auch beim Gurt, ist die bestmögliche
Druckverteilung auf der zur Verfügung stehenden
Fläche! (siehe Bild 1)
Wie kann das ein MATTES Gurt erreichen?
Im Grunde genommen ganz einfach:
Die
Zentralplatte spreizt das breite Mittelstück, so dass eine
maximale
Fläche
zur Druckverteilung entsteht. Würde es keine zentrale Platte
im
Mittelstück geben, so würde ein
streifenförmiger Zug auf den Sattelgurt
wirken, mit einer ungefähren Breite von 3-4 cm, was definitiv
zu wenig
wäre und in der Praxis viel zu häufig gesehen wird. (siehe Bild 2).
Richtige Gurtlänge!
Der Abstand zwischen Sattelblatt und Gurtkante sollte bei den
anatomisch wie auch asymetrisch geschnittenen Gurten generell
höchstens
4 Fingerbreit betragen, so dass der weit zurück geschnittene
Teil des
Gurtes im Bewegungsbereich des Ellbogens liegt. (siehe Bild 3)
Nach unserer und den Erfahrung von MATTES benützen viele
Reiter einen
viel zu kurzen anatomisch geschnittenen Kurzgurt, bei welchem beide
Schnallenunterlagen im Bewegungsbereich des Ellbogens aufliegen. Andere
Reiter verschnallen einseitig,
wodurch die Schnallenunterlage direkt im empfindlichen Bewegungsbereich
des Ellbogens aufliegt. Solche Nachlässigkeiten bewirken sehr
oft die typischen Hautschäden. (siehe Bild 4)
Wichtige Punkte:
- maximale Druckverteilung
- richtige Gurtlänge
- richtige Gurtausführung
Gurte immer auf
beiden
Seiten gleich hoch verschnallen! Auch beim Nachgurten!
Haben Sie Fragen?
Rufen Sie einfach Herrn Gabriel Zumbiel an!
Tel.: 07462 945086 (Mo.-So. von 7.00 bis 24.00 Uhr)
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