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Asymetrische Sattelgurte
Bei vielen Pferden tritt überwiegend durch den Körperbau bedingt in der Gurtlage im Ellbogenbereich eine unangenehme Hautschädigung auf, die sehr leicht chronisch wird (Equines Sarkoid). Oft verhindert schon ein anatomisch geformter Gurt dieses Problem. Nach unserer und den Erfahrung von MATTES benützen viele Reiter einen viel zu kurzen anatomisch geschnittenen Kurzgurt, bei welchem beide Schnallenunterlagen im Bewegungsbereich des Ellbogens aufliegen. Andere Reiter verschnallen einseitig,
wodurch die Schnallenunterlage direkt im empfindlichen Bewegungsbereich des Ellbogens aufliegt. Solche Nachlässigkeiten bewirken sehr oft die genannten typischen Hautschäden. Die Verletzungen können schließlich innerhalb kurzer Zeit chronisch und äußerst problematisch werden.
Richtig ist, wenn der schmale Abschnitt des Gutes im Bewegungsbereich des Ellbogens liegt! Ein weicher Lammfellwulst im Ellbogenbereich genügt nicht. Die Wolle ist durch die Reibung in kürzerster Zeit vollkommen abgenutzt!
Aufgrund der z.T. schweren Probleme mit solchen Hautschäden hat MATTES einen asymetrischen Lammfell-Gurt entwickelt. Dieser neue Gurt hat alle Eigenschaften der außerordentlich bewährten anatomisch geformten Gurtes. Er ist vorn im Ellbogenbereich wesentlich tiefer ausgeschnitten, ohne die Druckverteilung, speziell auf dem Brustbein, negativ zu beeinflussen. Dies wird durch das Einnähen der vorderen Spannbänder unter Vorspannung erreicht. Der Gurt ist seit einiger Zeit bei Pferden mit dem beschriebenen Problem in Gebrauch und hat z.T. nicht mehr reitbare Pferde auch nach chronischen Hautveränderungen wieder reitbar gemacht!
Aufgrund der z.T. schweren Probleme mit solchen Hautschäden hat MATTES einen asymetrischen Lammfell-Gurt entwickelt. Dieser neue Gurt hat alle Eigenschaften der außerordentlich bewährten anatomisch geformten Gurtes. Er ist vorn im Ellbogenbereich wesentlich tiefer ausgeschnitten, ohne die Druckverteilung, speziell auf dem Brustbein, negativ zu beeinflussen. Dies wird durch das Einnähen der vorderen Spannbänder unter Vorspannung erreicht. Der Gurt ist seit einiger Zeit bei Pferden mit dem beschriebenen Problem in Gebrauch und hat z.T. nicht mehr reitbare Pferde auch nach chronischen Hautveränderungen wieder reitbar gemacht!
Bitte beachten Sie:
Der Abstand zwischen Sattelblatt und Gurtkante sollte bei den anatomisch wie auch asymetrisch geschnittenen Gurten generell höchstens 4 Fingerbreit betragen, sodass der weit zurück geschnittene Teil des Gurtes im Bewegungsbereich des Ellbogens liegt.
Quelle: E.A. MATTES Zusatz-Reitsport Katalog Nr. 10A
Der Abstand zwischen Sattelblatt und Gurtkante sollte bei den anatomisch wie auch asymetrisch geschnittenen Gurten generell höchstens 4 Fingerbreit betragen, sodass der weit zurück geschnittene Teil des Gurtes im Bewegungsbereich des Ellbogens liegt.


